Tarifvertrag bauhauptgewerbe nrw 2018

Das globale Rahmenabkommen, das erstmals 2004 zwischen Lukoil und industriALL, dem Weltverband der Industriegewerkschaften, geschlossen wurde, wurde am 4. Juni 2018 in Moskau erneuert. Es beinhaltet ein Recht auf Gewerkschaftsfreiheit, Arbeitssicherheit, Umweltschutz und die UN-Menschenrechtskonvention für 110.000 Beschäftigte in mehr als 50 Ländern rund um den Globus. Derzeit sind neue Ölförderprojekte in Aserbaidschan, Kasachstan, Ghana, Rumänien und dem Irak geplant. Lukoil macht 2% der weltweiten Ölproduktion aus. Am 23. August 2018 veröffentlichte die britische Regierung auch einen Bericht über die rechtlichen Folgen des Brexit für europäische Betriebsräte. Wenn es kein Austrittsabkommen gibt, wollen sie die britische EBR-Gesetzgebung (TICER 2010) nicht abschaffen, sondern einfrieren. Alle europäischen Betriebsräte, die bereits auf britischem Boden bestehen, würden weiter bestehen, und keine britischen Delegierten in kontinentaleuropäischen EBR würden ihr Mandat verlieren. Darüber hinaus bleiben alle Anträge auf Einsetzung eines Europäischen Betriebsrats, die vor dem Brexit-Tag registriert wurden, gültig und können bis zu ihrem Abschluss verhandelt werden. In Zukunft wäre es jedoch nicht mehr möglich, neue europäische Betriebsräte unter britischer Gerichtsbarkeit einzurichten.

Auf deutschen Baustellen gelten die deutschen Mindestlöhne. Ausländische Arbeitgeber dürfen also niemals Löhne zahlen, die unter den Mindestlöhnen liegen, die für die deutsche Bauwirtschaft für Beschäftigungszeiten ihrer nach Deutschland entsandten Arbeiter gelten. Die in der Tabelle aufgeführten Mindestlöhne sind stündliche Bruttolöhne (alle Beträge in Euro). Am 27. Juni 2018 nahmen Mitarbeiter des US-Unternehmens Marriott an einem Aktionstag in mehreren Ländern Südostasiens, Südafrikas sowie Frankreich, Schweden und Österreich teil, um eine internationale Gewerkschaftskampagne zu starten. Die Forderung der Zentralen Direktion ist ein globales Rahmenabkommen gegen sexuelle Belästigung, unter dem viele Beschäftigte in der Hotellerie leiden. Seit der Übernahme der Starwood Hotels im September 2016 beschäftigen die 30 Hotelmarken von Marriott International über 220.000 Mitarbeiter in 126 Ländern. Die Kampagne wurde auf einer Gewerkschaftsversammlung am 29. Mai 2018 in Genf organisiert. Eine ähnliche Erklärung wurde zuletzt im Juni 2017 von der französischen Gruppe Sodexo abgegeben (siehe Bericht in EBR News 3/2017). Im Juni 2018 veröffentlichte die Friedrich-Ebert-Stiftung eine umfassende Analyse der politischen Lage und der zersplitterten Gewerkschaftslandschaft in Ungarn.

Die Mitgliederzahlen der vier konkurrierenden Konföderationen sinken weiter und belaufen sich inzwischen nur noch auf 8 %. Heute ist nur ein Drittel aller Beschäftigten in Ungarn tarifvertraglich abfliegt, vor allem auf Unternehmensebene. Das typische Gewerkschaftsmitglied hat eine Hochschulausbildung, arbeitet Vollzeit im öffentlichen Sektor oder in der privaten Energiewirtschaft, ist über 40 Jahre alt und lebt in einer Stadt in Westungarn.

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