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Rechtsstreitigkeiten während des Baus Der Bau der Elbphilharmonie Hamburg war bis Sommer 2013 von Streitigkeiten zwischen der städtischen Elbphilharmonie Bau KG und der Immobilienentwicklungsgesellschaft Adamanta begleitet. Die Zusatzverhandlungen endeten im November 2008 mit einem Vergleich (Änderungsantrag 4). Zu diesem Zeitpunkt stiegen die Kosten für das Projekt auf 495 Millionen Euro für die Stadt und der 30. November 2011 wurde als neuer Fertigstellungstermin vereinbart. 2010 hat der Hamburger Landtag einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss eingesetzt, um die Ursachen für die Kostensteigerung zu ermitteln. Anfang 2010 gab Hochtief bekannt, dass es seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommen kann. Im März 2011 prognostizierte der Generalunternehmer, dass das Gebäude erst im November 2013 übergeben werden konnte und im Oktober 2011 die Bauarbeiten auf dem Dach der Großen Halle eingestellt wurden. Im April 2013 unterzeichneten die Projektpartner eine Vereinbarung zur Umstrukturierung des Projekts, nach der die Bauarbeiten vollständig wieder aufgenommen wurden. Die Restrukturierungsvereinbarung sieht unter anderem vor: – Zusätzliche Zuständigkeiten für Hochtief (Übernahme von Risiken im Zusammenhang mit Planung und Bau, Teilnahme an einem neu gegründeten Konsortium mit den Architekten, garantierte Erfüllung der Qualitätsanforderungen der Architekten und des Akustikers Yasuhisa Toyota, vertraglich vereinbarte Zwischentermine sowie verbindlicher Fertigstellungstermin) – Ein neuer Bauzeitplan (Übergabe der Konzertsaalbereiche der Elbphilharmonie bis zum 30. Juni 2016; Endkontrolle und Abnahme der Elbphilharmonie bis zum 30. Juni 2016; Endprüfung und Abnahme der Elbphilharmonie bis 31. Oktober 2016) – Mehrkosten für die Stadt Hamburg (256,65 Millionen Euro für die von Hochtief und den Architekten erbrachte Zusatzleistungen).

Das Zusammenspiel zwischen dem archaischen Erscheinungsbild des ehemaligen Lagerhauses Kaispeicher A und der kühnen Kurve des schillernden Glaskorpus ist die architektonische Visitenkarte der Elbphilharmonie. Alt und Neu verbinden sich in einer spannenden Synthese. Zwischen dem Lager und dem Neubau befindet sich ein öffentlich zugänglicher Bereich, die Plaza. Nirgendwo sonst wird die Verbindung zwischen den Docks und der Stadt so eindrucksvoll offenbart wie hier. Die Besucher erhalten einen einzigartigen 360°-Panoramablick auf die Stadt aus einer Höhe von 37 Metern. Mit rund 4.000 Quadratmetern ist die Plaza fast so groß wie die vor dem Rathaus und ein idealer Ort für Hamburger Bürger und Touristen, Konzertbesucher und Hotelgäste zum Flanieren. Äußerlich gibt es einen Gehweg um das gesamte Gebäude. Im Inneren befinden sich die Foyers, die zum Großen Saal und zum Recital Hall führen, ein Café und die Hotellobby. Die Plaza ist für jeden Besucher zugänglich, mit oder ohne Konzertticket! Der Kaispeicher A selbst wird als Parkhaus mit ca. 500 Stellplätzen genutzt.

Es beherbergt auch die Wellnesseinrichtungen und Konferenzräume des Hotels, den Musikpädagogischen Bereich, mehrere Backstage-Räume und nicht zuletzt das dritte Auditorium mit Sitzgelegenheiten für ca. 170 Personen. All dies ist in einem Gebäude enthalten, dessen beeindruckender Eingang über eine 82 Meter lange Rolltreppe erreicht wird. Die Rolltreppe hat einen konkaven Bogen, so dass ihr Ende nicht von Anfang an zu sehen ist. Der Besucher wird so in einen glühenden Kugeltunnel eingetaucht. Glaspailletten, die die Lichter reflektieren und brechen, geben die Stimmung für das besondere Ambiente dieses Gebäudes. Die Elbphilharmonie besteht aus zwei historisch und ästhetisch divergierenden Elementen, die Alt und Neu auf faszinierende Weise verbinden.

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